Aktiv mit Rheuma

Als Patient mit einer rheumatischen Erkrankung machen Sie sich über viele Aspekte Ihrer Krankheit Gedanken. RheCORD hilft Ihnen dabei, alles im Blick zu behalten.

Die Tagebuch-App für Patienten mit:

  • Rheumatoider Arthritis
  • Axialer Spondyloarthritis
  • Psoriasis-Arthritis
  • Sonstiger peripherer Arthritis
  • Lupus erythematodes

bietet Ihnen alle wichtigen Möglichkeiten zur Dokumentation und zum Selbstmanagement Ihrer Erkrankung.

Das bietet Ihnen RheCORD
  • Übersicht aller wichtigen Daten, wie z. B. persönlicher Krankheitsverlauf, Medikationsplan, Fotos, etc.
  • Tagebuch mit allen wesentlichen Fragebögen und Scores
  • Erinnerungsfunktion für Termine, Medikamenteneinnahmen und Packungsenden
  • Direkte Verbindung zu Ihrem Rheumatologen mit Chat und Datenversand (bei allen teilnehmenden Praxen), wenn gewünscht
  • Datenschutz! RheCORD erfüllt im Bereich Datensicherheit alle Kriterien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
Mit RheCORD halten Sie Ihren Rheumatologen zu jeder Zeit über den Verlauf Ihrer Erkrankung auf dem neuesten Stand.
 
Rheuma gilt als eine der häufigsten Volkskrankheiten. Dabei handelt es sich bei Rheuma nicht um ein einheitliches Krankheitsbild, vielmehr bildet Rheuma den Oberbegriff für eine ganze Fülle unterschiedlicher Erkrankungen. Die medizinische Bezeichnung dieser Erkrankung lautet „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“.
Rheumatoide Arthritis

Rheumatische Erkrankungen umfassen mehr als 100 verschiedene Krankheitsbilder. Einige Mediziner gehen sogar von mehr als 400 unterschiedlichen Varianten aus. Diese können sich allgemein als Gelenkleiden, körperliche Einschränkungen und Wirbelsäulenbeschwerden äußern. Gemeinsame Merkmale dieser Krankheitsbilder sind, dass sie den Stütz- und Bewegungsapparat betreffen, sie in der Regel dauerhaft und mit Schmerzen verbunden sind. Der Begriff Arthritis (griechisch von arthron für „Gelenk“ oder „Glied“ und „-itis“ für Entzündung) bezeichnet eine entzündliche Gelenkerkrankung.

Rheumatische Erkrankungen lassen sich je nach Ursache in vier Hauptgruppen einteilen:
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen (z. B. Rheumatoide Arthritis)
  • Verschleißbedingte Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z. B. Arthrose)
  • Rheumatische Erkrankungen der Weichteile (Muskel- und Bindegewebe, wie z. B. Fibromyalgie)
  • Rheumatische Beschwerden aufgrund von Stoffwechselerkrankungen (z. B. Gicht)

Die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung ist die Rheumatoide Arthritis (RA), auch bezeichnet als primär chronische Polyarthritis (PCP). Dabei weist „chronisch“ auf die Dauerhaftigkeit der Erkrankung hin und die griechische Vorsilbe „poly“ erklärt, dass eine Vielzahl von Gelenken betroffen ist. In Deutschland leiden circa 800.000 Menschen an Rheumatoider Arthritis.

Wer an Rheumatoider Arthritis, Axialer Spondyloarthritis oder Psoriasis-Arthritis erkrankt, muss häufig sein Leben anpassen und umgestalten.
Auf einmal stehen regelmäßig Arzttermine an, Medikamente müssen eingenommen werden und der ganze Alltag steht Kopf.
Viele Betroffene lernen nach einiger Zeit, mit diesen Herausforderungen umzugehen und ihre Krankheit zu akzeptieren. Helfen kann dabei, sich selbst und die eigenen Wünsche und Pläne in den Mittelpunkt zu stellen – und nicht die Krankheit.

Tipps für den Umgang mit Ihrer Erkrankung
  • Lernen Sie den Umgang mit Ihrer Erkrankung. Verleugnen und verdrängen Sie die Erkrankung nicht. Nehmen Sie sie an und setzen Sie sich mit ihr auseinander.
  • Informieren Sie sich über Krankheitsbild, Möglichkeiten der Behandlung und darüber, wie Sie selbst aktiv zu Ihrer Gesundheit beitragen können.
  • Sehen Sie Ihren Arzt als einen Verbündeten gegen die Krankheit. Sprechen Sie mit ihm darüber, wie es Ihnen geht, wie Sie sich fühlen und welche Sorgen Sie beschäftigen.
  • Halten Sie sich an Ihren Therapieplan und nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig und in der vorgeschriebenen Dosierung ein.
  • Depressionen können eine Begleiterscheinung von rheumatischen Erkrankungen sein. Wenn Sie sich häufig traurig fühlen oder unter Stimmungsschwankungen leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.
  • Informieren Sie sich über Ihre Rechte und Ansprüche auf soziale Leistungen und Hilfen bei Rheuma.
 
Die Axiale Spondyloarthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule. Chronische, tief sitzende Rückenschmerzen in oft schon jungen Jahren sind ein wesentliches Merkmal dieser rheumatischen Erkrankung.
Axiale Spondyloarthritis
(Entzündliche Rückenschmerzen)

Die Axiale Spondyloarthritis ist eine rheumatische Erkrankung, die mit einer Entzündung an der Wirbelsäule einhergeht. Dabei bildet Axiale Spondyloarthritis den Oberbegriff für die Krankheitsbilder Ankylosierende Spondylitis (AS), auch Morbus Bechterew genannt, und die frühe Form der Erkrankung, die sogenannte nicht-röntgenologische Spondyloarthritis. Rechtzeitig erkannt und behandelt, lässt sich der Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen. Axiale Spondyloarthritis kann sich durch Entzündungen im Bereich der Kreuz-Darmbein-Gelenke (Sakroiliitis) und der Wirbelkörper (Spondylitis) äußern, weshalb vor allem der untere Rücken schmerzt.

Auch die Bandscheiben (Spondylodiscitis) oder die kleinen Wirbelgelenke können betroffen sein. Axiale Spondyloarthritis wird daher auch als „entzündlicher Rückenschmerz“ bezeichnet. Im Krankheitsverlauf verschmelzen nach und nach die angegriffenen Gelenkoberflächen und führen so zu einer Wirbelsäulenversteifung. Neben der Wirbelsäule sind oft auch andere Gelenke, meist im Bereich der unteren Extremitäten, betroffen.

Das Krankheitsbild Axiale Spondyloarthritis wird in zwei Typen unterteilt:
  • Nicht-röntgenologische Axiale Spondyloarthritis (nr-AxSpA)
  • Ankylosierende Spondylitis (AS) oder Morbus Bechterew

Bei der Ankylosierenden Spondylitis (Morbus Bechterew) sind im Röntgenbild knöcherne Veränderungen und Versteifungen an den Kreuz-Darmbein-Gelenken und an der Wirbelsäule sichtbar. In der frühen Phase der Erkrankung sind diese Veränderungen im Röntgenbild (noch) nicht zu erkennen. Sie wird darum nicht-röntgenologische Axiale Spondyloarthritis genannt.

Bewegung tut gut

Rückenschmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit sind häufige Folgen einer Axialen Spondyloarthritis. Die Beschwerden können sich negativ auf Alltag, Beruf, Hobbies und sogar den Schlaf auswirken. Daher sind Sport und körperliche Aktivitäten besonders wichtig. Sie tragen dazu bei, die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gelenken zu erhalten. Oft lassen die Schmerzen nach und die Lebensqualität verbessert sich langfristig. Mit regelmäßiger Bewegung können Sie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und viel zu Ihrem Wohlbefinden beitragen.
Bitte sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten über mögliche Übungen und für Sie geeignete Sportarten.

Psoriasis-Arthritis
Wie definiert man „Schuppenflechtenarthritis“?

Meistens tritt sie auf der Haut auf, sie kann aber auch Gelenke, Sehnen und Weichteile betreffen: die Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung.
Psoriasis-Arthritis (Arthritis psoriatica) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Gelenke, die in Kombination mit Schuppenflechte (Psoriasis) auftritt.
Schuppenflechte ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die äußerlich durch rote Hautstellen und Schuppen sichtbar wird. Die Gelenkentzündungen kommen meist später hinzu. Psoriasis-Arthritis zeigt einen schubartigen Verlauf und bedarf einer dauerhaften medikamentösen Behandlung.

Die drei Unterformen

Medizinisch werden drei grundlegende Typen der Psoriasis-Arthritis unterschieden:

  • Peripherer asymmetrischer Typ – Bei dieser häufigen Form der Psoriasis-Arthritis sind auf beiden Körperseiten unterschiedliche Gelenke betroffen. Dabei schwellen meist die Finger und Zehengelenke an, sind in der Beweglichkeit eingeschränkt und schmerzen.
  • Peripherer symmetrischer Typ – Dieser Typ liegt vor, wenn die Beschwerden beidseitig an den gleichen Gelenken auftreten. Meistens lassen sich hierbei die Symptome an den größeren Gelenken (z. B. Schlüsselbein, Sprunggelenk) beobachten.
  • Axialer Typ – Beim axialen Typ der Psoriasis-Arthritis betreffen die Entzündungen die Wirbelsäule oder den Kreuzbeinbereich und führen dort zu Schmerzen und Versteifung. Diese seltene Form der Psoriasis-Arthritis kann leicht mit Axialer Spondyloarthritis oder Morbus Bechterew verwechselt werden.
Sonstige periphere Arthritis

Die „Peripherie“ steht in der Medizin für die äußeren Zonen des Körpers. Folglich bezeichnet die Periphere Arthritis (PA) Formen der Gelenkentzündungen, bei denen die Entzündungen in den Gelenken der Extremitäten auftreten und nicht in der Wirbelsäule. Typisch für die PA ist ein asymmetrisches Krankheitsbild (auf beiden Körperseiten auftretend, aber in unterschiedlichen Gelenken), vor allem in den unteren Extremitäten.

Zudem kennzeichnet sich die PA oftmals durch Enthesiopathien aus, eine schmerzhafte Erkrankung der bindegewebigen Verankerung (Enthese) von Sehnen an einen Knochen.

Lupus erythematodes

Lupus erythematodes (LE), auch Schmetterlingsflechte genannt, ist eine schubweise verlaufende Autoimmunerkrankung. Der systemische LE gehört zu der Gruppe der Kollagenosen und ist eine rheumatisch-entzündliche Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet und in Folge dessen verschiedene Organsysteme schädigt.
Eine weitere Form stellt der sogenannte kutane Lupus erythematodes dar, der hauptsächlich die Haut betrifft.

Lupus erythematodes zeichnet sich in der Regel durch Symptome wie:

  • eine schmetterlingsförmige Hautrötung im Gesicht,
  • andere Hautausschläge am restlichen Körper,
  • Überempfindlichkeit auf UV-Strahlen,
  • Gelenkentzündungen,
  • Blutbildveränderungen und
  • Nierenschäden
  • aus.

Um mit LE diagnostiziert zu werden, müssen bei einer/m Patient/in verschiedene Vorraussetzungen und Klassifi kationskriterien erfüllt sein, die vom American College of Rheumatology (ACR) und European League Against Rheumatism (EULAR) festgelegt wurden.

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